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Sport8. Oktober 2026, 17:02 Uhr · von Redaktion

Roßmy kämpft um Comeback

Bennet Roßmy fehlt den Fischtown Pinguins schon seit sieben Monaten nach einer Knie-OP. Der 23-Jährige absolviert seine Reha in Hamburg und könnte in dieser Saison womöglich kein Spiel mehr bestreiten.

Roßmy kämpft um Comeback

Foto: weserkurier

Bei den Fischtown Pinguins ist die Verletztenliste lang – und mittendrin steht weiter ein Name, der besonders schmerzt: Bennet Roßmy. Der 23 Jahre alte Stürmer fehlt seit inzwischen sieben Monaten nach einer Knie-Operation. Klar ist auch: An eine schnelle Rückkehr ist derzeit nicht zu denken.

Roßmy galt in Bremerhaven als Spieler mit großer Zukunft. Vor drei Jahren wurde er zum DEL-Rookie der Saison gewählt, in der vergangenen Spielzeit gehörte er zu den auffälligsten Profis der Pinguins. Nach dem Abschied von Jan Urbas trauten ihm viele zu, künftig noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Stattdessen ist Roßmy unfreiwillig zu einem Symbol für das Verletzungspech des Clubs geworden.

Reha statt Eis

Seit Monaten führt sein Alltag nicht in die Eisarena, sondern ins Athleticum am Hamburger Volkspark. Dort arbeitet Roßmy an seinem Comeback und setzt auf die Einschätzung der Mediziner und des Reha-Teams. Er will nach eigenen Worten erst dann wieder aufs Eis, wenn wirklich alles passt: „Ich will bei 120 Prozent sein.“

  • Knie-OP vor sieben Monaten
  • Reha derzeit in Hamburg
  • Rückkehr in dieser Saison weiter offen
  • Vertrag im Sommer bis 2028 verlängert

Geduld statt Risiko

Vor wenigen Wochen hatten die Pinguins bereits mitgeteilt, dass die Pause länger dauern wird als zunächst gedacht. Sogar ein Ausfall für den Rest der laufenden Saison ist möglich. Für Roßmy ist das ein harter Einschnitt, doch Unterstützung bekommt er nach eigenen Angaben aus dem engsten Umfeld: Familie und Freundin helfen ihm in dieser langen Phase ebenso wie das Vertrauen des Vereins.

Denn trotz der ungewissen sportlichen Perspektive haben die Pinguins im Sommer seinen Vertrag bis 2028 verlängert. Für Roßmy ist das ein wichtiges Signal. Sein Ziel bleibt unverändert: komplett fit werden – und erst dann zurückkehren, wenn das Knie auch dem Belastungstest im Profi-Eishockey wirklich standhält.

Quelle: weserkurier