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Musik & Film11. Oktober 2026, 09:01 Uhr · von Redaktion

Robin Williams’ Brief rührt

Robin Williams bedankte sich mit einem bewegenden Brief bei seinem deutschen Synchronsprecher Peer Augustinski. Der Hollywood-Star soll ihm nach dem Oscar für „Good Will Hunting“ sogar eine kleine Oscarfigur geschickt haben.

Robin Williams’ Brief rührt

Foto: filmstarts

Für viele deutsche Filmfans klang Robin Williams über Jahrzehnte nach Peer Augustinski. Der Synchronsprecher lieh dem Hollywood-Star seit „Good Morning, Vietnam“ (1987) seine markante deutsche Stimme – und genau das wusste Williams offenbar sehr zu schätzen.

Ein Dank, der hängen blieb

Nach seinem Oscar-Gewinn für „Good Will Hunting“ (1997) soll Williams Augustinski laut Berichten eine kleine Oscarstatue geschickt haben. Dazu kam ein persönlicher Brief mit einer Botschaft, die bis heute nachwirkt: Er bedankte sich dafür, dass Augustinski ihn in Deutschland berühmt gemacht habe. Die Geschichte gehört zu jenen Erinnerungen, die das Bild von Williams als warmherzigen und aufmerksamen Menschen unterstreichen.

Die Anekdote passt zu vielen anderen Erzählungen über den Schauspieler, der 2014 im Alter von 63 Jahren starb. In Erinnerung geblieben ist Williams nicht nur durch Filme wie „Der Club der toten Dichter“, „Jumanji“, „Patch Adams“ oder „Mrs. Doubtfire“, sondern auch durch seinen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen.

Verbindung über Jahre

Auch später riss der Kontakt offenbar nicht ab: Als Augustinski 2005 einen Schlaganfall erlitt und zeitweise nicht arbeiten konnte, erhielt er von Williams einen weiteren Brief – diesmal mit Genesungswünschen. Danach sprach Augustinski den US-Star noch in zwei Filmen, ehe schließlich Bodo Wolf übernahm.

  • Erste bekannte Synchronarbeit für Williams: „Good Morning, Vietnam“ (1987)
  • Oscar für Williams: „Good Will Hunting“ (1997)
  • Genesungsbrief an Augustinski nach Schlaganfall: 2005

Besonders tragisch: Peer Augustinski starb im Oktober 2014 – nur knapp zwei Monate nach Robin Williams. Die Geschichte ihres ungewöhnlich persönlichen Austauschs zeigt bis heute, wie eng Schauspiel und Synchronisation für das Publikum miteinander verbunden sein können.

Quelle: filmstarts