Rieder droht längere Pause
Austria Salzburg hat das 4:1 gegen die Vienna teuer bezahlt: Kapitän Florian Rieder zog sich in Salzburg einen Speichenbruch in der rechten Hand zu. Ob der 30-Jährige operiert werden muss, soll am Sonntag in Innsbruck entschieden werden.

Der klare Heimsieg von Austria Salzburg gegen die Vienna hat einen bitteren Beigeschmack: Kapitän Florian Rieder hat sich beim 4:1 in der ersten Halbzeit verletzt und musste danach ins Krankenhaus. Ausgerechnet der 30-Jährige hatte zuvor noch den Treffer zum 1:1-Ausgleich erzielt.
Inzwischen steht die Diagnose fest. Bei Rieder wurde ein Speichenbruch in der rechten Hand festgestellt, der Arm wurde mit einem Gips ruhiggestellt. Kurz nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus erklärte der Salzburger, dass die Schmerzen zunächst sehr stark gewesen seien, es inzwischen aber schon etwas besser gehe.
Entscheidung über OP folgt
Wie es für den Routinier weitergeht, soll sich schon bald klären. Am Sonntag fährt der Tiroler nach Innsbruck, wo sein langjähriger Arzt das weitere Vorgehen festlegen soll. Dabei geht es auch um die Frage, ob eine Operation notwendig ist und wann ein möglicher Eingriff erfolgen könnte.
- Verletzung in der ersten Halbzeit
- Diagnose: Speichenbruch in der rechten Hand
- Weiterer Termin am Sonntag in Innsbruck
Austria Salzburg hofft auf schnelle Rückkehr
Für Austria Salzburg ist der Ausfall ein herber Rückschlag. Die Pause dürfte mehrere Wochen dauern. Trainer Christian Schaider machte nach dem Spiel deutlich, dass ein Spieler wie Rieder nur schwer zu ersetzen sei. Im Lager der Maxglaner hofft man nun vor allem darauf, dass der Kapitän rasch wieder fit wird.
So bleibt unter dem Strich ein Abend mit zwei Gesichtern: sportlich ein überzeugender Sieg, personell aber ein empfindlicher Dämpfer. Gerade weil Rieder nicht nur Führungsspieler, sondern auch Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich war, wiegt die Verletzung besonders schwer.
Foto: krone