Priscilla findet Halt in Elvis
Priscilla Presley, 81, spricht im GALA-Interview offen über ihre Verluste und ihre Verbindung zu Elvis. Bei einem Besuch auf Mallorca sagt sie, über den verstorbenen King zu reden, sei für sie eine Form von Therapie.

Priscilla Presley zeigt sich auch mit 81 Jahren kontrolliert, höflich und erstaunlich standfest. Im Interview mit GALA wirkt die Ex-Frau von Elvis Presley leise und zurückhaltend, zugleich aber entschlossen. Wer ihr begegnet, erlebt laut Magazin keine gebrochene Frau, sondern jemanden, der sich trotz schwerer Schicksalsschläge bewusst gegen die Opferrolle stemmt.
Zu diesen Verlusten gehören besonders die Todesfälle in ihrer engsten Familie: Im Januar 2023 starb ihre Tochter Lisa Marie Presley im Alter von 54 Jahren, bereits drei Jahre zuvor verlor die Familie Enkel Benjamin Keough, der 27 Jahre alt wurde. Dass Priscilla ihre Gefühle eher bei sich behält, sagt sie offen. Stärke scheint für sie kein Zufall zu sein, sondern eine Haltung, die über Jahre gewachsen ist.
Zwischen Mallorca und Bad Nauheim
Aktuell war Presley als Gast von Luxusmakler Marcel Remus auf Mallorca. Doch ein wichtiger Teil ihres Lebens führt immer wieder nach Deutschland zurück. In Bad Nauheim begegnete sie Elvis 1959 zum ersten Mal, damals war sie 14 Jahre alt. Bis heute verbindet sie mit Deutschland nicht nur der Beginn dieser Beziehung, sondern auch viele Erinnerungen und Freundschaften. Nach eigener Aussage reist sie regelmäßig dorthin und plant bereits den nächsten Besuch; sogar das frühere Haus sei noch unverändert.
- Erstes Treffen mit Elvis: 1959 in Bad Nauheim
- Heirat mit Elvis: 1967
- Trennung: sechs Jahre später
"Über Elvis zu sprechen, ist Therapie"
Dass Elvis ihr Leben bis heute prägt, ist für Presley keine Floskel. Sie sagt, über ihn zu sprechen, sei für sie Therapie. Deshalb steht sie inzwischen lieber bei Veranstaltungen auf der Bühne und erzählt aus ihrem Leben, statt neue Filmrollen anzunehmen. Früher war sie unter anderem in den Filmen der Reihe „Die nackte Kanone“ sowie in Serien wie „Dallas“ zu sehen.
Heute setzt sie andere Prioritäten: Reisen, Begegnungen und zugleich mehr Ruhe. Sie merke, dass Auszeiten wichtiger würden und die heimische Couch immer attraktiver werde. Auch ihre Hunde seien ein Grund, warum sie nicht mehr drehe. Zwischen Erinnerungen an Elvis, der alten Verbindung zu Deutschland und dem Versuch, mit Verlusten zu leben, wirkt Priscilla Presley vor allem wie eines: gefasst – und bemerkenswert klar in dem, was ihr Halt gibt.
Foto: gala_de