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Sport27. Juli 2026, 17:00 Uhr · von Redaktion

Piastri rastet gegen Sainz aus

Beim Formel-1-Rennen in Budapest geriet Oscar Piastri beim Überrunden mit Carlos Sainz aneinander. Der McLaren-Pilot verlor Zeit, schimpfte heftig am Funk und schied später auch noch mit Getriebeschaden aus.

Piastri rastet gegen Sainz aus

Oscar Piastri war in Ungarn auf Podiumskurs unterwegs, als ihm ausgerechnet ein Überrundungsmanöver dazwischenfunkte. Beim Grand Prix in Budapest geriet der McLaren-Pilot hinter Carlos Sainz, der sich zeitgleich mit Fernando Alonso duellierte. Für Piastri war das ein Moment zum Ausrasten: Über Funk wetterte der Australier heftig gegen den Williams-Fahrer.

Fast-Kollision im Verkehr

Besonders brisant: Sainz und Piastri kamen sich sogar nahe und berührten sich. Das kostete den Australier wertvolle Sekunden. Die Folgen waren sofort spürbar, denn nach dem zweiten Boxenstopp von Lando Norris in Runde 39 kam der Teamkollege knapp vor Piastri wieder auf die Strecke. Aus Sicht des McLaren-Fahrers war der Vorfall deshalb mehr als nur ärgerlich.

Nach dem Rennen machte Piastri seinem Frust erneut Luft. Er kritisierte, dass Sainz und Alonso um eine hintere Position kämpften, als ginge es um deutlich mehr. Aus seiner Sicht habe ihn genau das die Führung gekostet. Auch Sky-Experte Ralf Schumacher fand klare Worte und sprach von einem Verhalten, das auf der Strecke so nicht gehen dürfe.

Später auch noch Defekt

Für Piastri kam es noch bitterer: Wenige Runden vor Schluss musste er sein Auto wegen eines Getriebeschadens abstellen. Damit endete ein Rennen, das für ihn zwischenzeitlich nach einem Top-Ergebnis ausgesehen hatte, komplett frustrierend.

  • Piastri lag in Budapest auf Kurs Richtung Podest
  • Beim Überrunden geriet er mit Sainz aneinander
  • Der Zeitverlust half Norris nach dessen Boxenstopp
  • Später schied Piastri mit technischem Defekt aus

Sainz selbst sah in der Szene hingegen nichts Ungewöhnliches. Er erklärte, Piastri habe sich in seinem toten Winkel befunden, deshalb habe er nicht ausweichen können. Der Australier ließ diese Erklärung aber nicht gelten und nannte den Vorgang inakzeptabel. Bis zum Neustart der Formel 1 nach der Sommerpause am 23. August in Zandvoort dürfte die Aufregung bei beiden etwas abkühlen.

Foto: nn_de