Papst muss an die Lunge
Papst Leo XIV. muss in den kommenden Tagen operiert werden. Auf dem Petersplatz sagte das 71-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche, dass Ärzte einen Lungenknoten in frühem Stadium entdeckt haben.

Foto: Wikimedia Commons / Österreichisches Außenministerium, CC BY 2.0
Papst Leo XIV. steht ein medizinischer Eingriff bevor: Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat angekündigt, sich in den kommenden Tagen einer Operation an der Lunge zu unterziehen. Beim Sonntagsgebet auf dem Petersplatz erklärte der 71-Jährige, dass bei ihm ein Knoten entdeckt worden sei. Nach Angaben des Papstes wurde dieser in einem sehr frühen Stadium festgestellt und soll nun auf ärztlichen Rat entfernt werden.
Reisepläne vorerst unter Vorbehalt
Weitere Details zum Befund nannte Leo XIV. zunächst nicht. Das Pressebüro des Vatikans teilte aber mit, dass die Erholung nach dem Eingriff voraussichtlich rund eine Woche dauern werde. Medienberichten zufolge soll die Operation im Gemelli-Krankenhaus im Nordwesten von Rom stattfinden.
Eigentlich steht für den Papst im kommenden Monat eine fast zweiwöchige Südamerikareise auf dem Programm. Geplant ist dabei auch ein Besuch in Peru. Das Land hat für Leo XIV. eine besondere Bedeutung, weil er dort vor seiner Zeit im Vatikan viele Jahre als Missionar und Bischof tätig war.
Seit der Wahl keine bekannten Probleme
Leo XIV. war im Mai des vergangenen Jahres zum Papst gewählt worden und folgte auf den nach langer Krankheit verstorbenen Franziskus. Seit seiner Wahl waren keine gesundheitlichen Schwierigkeiten öffentlich bekannt geworden. In der Geschichte der katholischen Kirche zählt er zu den vergleichsweise jüngeren Päpsten.
- Befund: Lungenknoten
- Zeitpunkt: Operation in den kommenden Tagen
- Genesung: etwa eine Woche
- Nächster großer Termin: geplante Südamerikareise im kommenden Monat
Lungenknoten sind häufig gutartig, können jedoch unterschiedliche Ursachen haben. Dazu zählen laut der Quelle unter anderem Entzündungen, Infektionen oder gutartige Wucherungen, aber auch schwerwiegendere Erkrankungen.
Quelle: Tagesschau