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Musik & Film7. November 2026, 09:01 Uhr · von Redaktion

Oscar-Star floh wegen Statham

Ein Oscar-Gewinner zog sich nach Jason Stathams Thriller „Blitz“ für vier Jahre aus Hollywood zurück. Mark Rylance sagte später, er habe den Film so gehasst, dass er sogar seine Agenten feuerte.

Oscar-Star floh wegen Statham

Foto: filmstarts

Jason Statham hat in seiner Karriere etliche Actionfilme gedreht – von großen Blockbustern bis zu kleineren Genretiteln. Einer davon ist „Blitz“ aus dem Jahr 2011. Der Crime-Thriller lief weder an den Kinokassen stark noch wurde er besonders gefeiert. Mit weltweit 15,8 Millionen US-Dollar war er damals sogar der schwächste der drei Statham-Kinostarts in diesem Jahr.

Besonders hart fiel das Urteil eines Mannes aus, der selbst im Film mitspielte: Mark Rylance. Der Darsteller von Chief Inspector Roberts blickte Jahre später extrem kritisch auf den Thriller zurück. In einem Interview mit Big Issue erklärte er, dass er nach diesem Projekt zunächst keine Filme mehr drehen wollte. Seine Reaktion ging sogar so weit, dass er nach eigener Aussage alle seine Agenten entließ.

Vier Jahre Abstand von Hollywood

Rylance zog daraus eine radikale Konsequenz: Er verabschiedete sich für rund vier Jahre aus dem Film- und Seriengeschäft. Ihm sei zwar gesagt worden, dass so ein Rückzug seiner Karriere schaden könnte. Trotzdem wollte er lieber ganz aufhören, als für Produktionen zu werben, hinter denen er nicht stand.

  • Film: „Blitz - Cop-Killer vs. Killer-Cop“
  • Kinostart: 4. November 2011
  • Regie: Elliott Lester
  • Mit: Jason Statham, Paddy Considine, Aidan Gillen, Mark Rylance

Spielberg holte ihn zurück

Das Comeback kam erst, als sich Steven Spielberg meldete. Der Regisseur besetzte Rylance in „Bridge Of Spies – Der Unterhändler“ an der Seite von Tom Hanks. Die Rückkehr zahlte sich voll aus: Für seine Rolle als Rudolf Abel gewann Rylance den Oscar als bester Nebendarsteller. Danach arbeitete er auch bei „BFG - Big Friendly Giant“ und „Ready Player One“ erneut mit Spielberg zusammen.

So bleibt „Blitz“ heute vor allem als jener Film in Erinnerung, der einen späteren Oscar-Preisträger so frustrierte, dass er Hollywood vorübergehend den Rücken kehrte.

Quelle: filmstarts