ORF räumt doppelt ab
Der ORF ist für die Bildgestaltung des 70. Song Contest ausgezeichnet worden. Bei der IBC gab es gemeinsam mit ARRI den EBU Excellence in Media Award, dazu erhielt ORF-Sicherheitschef Jörg Scheiblhofer einen Sonderpreis in Wien.

Der ORF kann sich nach dem 70. Song Contest über weitere Auszeichnungen freuen. Im Rahmen der Fachmesse IBC wurde dem Sender gemeinsam mit dem deutschen Kamerapartner ARRI der EBU Excellence in Media Award verliehen. Prämiert wurden dabei die technische und kreative Umsetzung der TV-Bilder in der Wiener Stadthalle.
Kino-Look für die Live-Show
Eine zentrale Rolle spielten bei der Produktion 24 Filmkameras vom Typ ARRI Alexa 35. Diese Modelle werden normalerweise eher bei Filmprojekten eingesetzt und sollten der Liveübertragung des Song Contest eine deutlich filmischere Optik verleihen. Zusätzlich arbeiteten ORF und ARRI an neuen Abläufen für Kameratechnik, Farbmanagement und Liveproduktion.
Aus Sicht des ORF ist das keine einmalige Sache geblieben. Technikdirektor Harald Kräuter betonte laut Sender, dass die entwickelten Workflows und die dabei gewonnene Erfahrung langfristig im Haus genutzt werden sollen. Schon die Schweizer SRG war als Ausrichter des Song Contest 2025 mit derselben Ehrung bedacht worden.
Auch Sicherheit ausgezeichnet
Nicht nur bei der Bildsprache, auch beim Thema Schutz digitaler Systeme wurde der ORF gewürdigt. Beim Wettbewerb „CISO of the Year“ im Rahmen des CIS Compliance Summit 2026 in Wien erhielt Jörg Scheiblhofer, Chief Information Security Officer des ORF, einen Sonderpreis.
- EBU-Preis für Bildgestaltung des 70. Song Contest
- Auszeichnung gemeinsam mit Kamerapartner ARRI
- Sonderpreis für Cyberresilienz an Jörg Scheiblhofer
In der Begründung wurde auf die angespannte geopolitische Lage und mehrere Cyberangriffe während des Song Contest verwiesen. Laut Veranstaltern seien sicherheitsrelevante Vorfälle jedoch frühzeitig erkannt und erfolgreich abgewehrt worden.
Quelle: ORF