Nur 5 Cent für Disney-Hit
Dylan Sprouse hat berichtet, für „Hotel Zack & Cody“ kaum Tantiemen erhalten zu haben. In seinem Podcast sagte der frühere Disney-Star, für die Erfolgsserie sei am Ende nur ein einziger Scheck über fünf Cent angekommen.

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Dylan Sprouse blickt mit gemischten Gefühlen auf seinen Disney-Erfolg zurück. Im Podcast „Wildmen“ sprach der heute 34-Jährige mit seinem früheren Serienkollegen Phill Lewis über Tantiemen – und machte dabei deutlich, wie wenig finanziell von „Hotel Zack & Cody“ bei ihm hängen blieb. Nach eigener Aussage bekam er für die Serie am Ende nur einen einzigen Scheck: fünf Cent.
Dieses Mini-Honorar soll laut Sprouse ausgerechnet für die Crossover-Folge mit „Hannah Montana“ aus dem Jahr 2006 gezahlt worden sein. Für die eigentliche Serie, die von 2005 bis 2008 lief, sei danach nichts mehr geflossen. Besonders bitter: Laut Phill Lewis wurde das Format in mehr als 90 Ländern ausgestrahlt und beim Disney Channel offenbar rauf und runter gezeigt.
Erfolg groß, Auszahlung klein
Wie erfolgreich „Hotel Zack & Cody“ damals gewesen sein soll, schilderte Sprouse mit einer Anekdote vom Set. Showrunner Danny Kallis habe einmal eine Zeitung mitgebracht, in der gestanden habe, dass die Serie bei den Einschaltquoten sogar vor „Die Sopranos“ lag. Umso unverständlicher sei für ihn rückblickend, dass ausgerechnet bei einer derart populären Produktion keine nennenswerten Tantiemen ankamen.
Lewis ergänzte, dass der Sender die Folgen teils vier- bis fünfmal pro Abend wiederholt habe. Dazu kam offenbar eine Vertragsklausel, die für die Cast besonders nachteilig gewesen sein soll:
- Disney konnte innerhalb eines Jahres beliebig viele Episoden produzieren
- Trotzdem galt das vertraglich nur als eine Staffel
- Dadurch blieben mögliche Gehaltserhöhungen aus
Kritischer Blick auf die Kinderstar-Zeit
Sprouse sagte außerdem, die Serie sei bei Disney Channel intern eher wie „das hässliche Entlein“ behandelt worden: extrem beliebt, aber zugleich deutlich unterfinanziert. Zur Besetzung gehörten neben ihm und seinem Zwillingsbruder Cole Sprouse auch Brenda Song und Ashley Tisdale.
Dass ihn seine Zeit als Kinderstar bis heute beschäftigt, hatte Dylan Sprouse schon vor rund zwei Monaten in seinem Podcast angedeutet. Damals bezeichnete er die Beschäftigung Minderjähriger im Showbusiness sinngemäß als Kinderarbeit. Mit seiner Kritik an fehlenden Tantiemen steht er zudem nicht allein: Erst im vergangenen Monat berichtete auch „Die Zauberer vom Waverly Place“-Star David Henrie, dass bei ihm aus seiner Disney-Zeit kaum nennenswerte Zahlungen ankommen.
Quelle: promiflash