Norwegens dunkelster 22. Juli
2011 erschüttern zwei Anschläge Norwegen: Im Regierungsviertel von Oslo detoniert eine Bombe, auf einer Ferieninsel werden zahlreiche junge Menschen ermordet. Insgesamt sterben 77 Menschen, Dutzende werden verletzt.

2009: Über Indien, China und dem Pazifik ist die längste totale Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts zu sehen. Das seltene Himmelsereignis macht den 22. Juli weltweit zu einem Tag zwischen Wissenschaft, Staunen und Ausnahmezustand.
1994: Die letzten Fragmente des Kometen Shoemaker-Levy 9 schlagen auf dem Jupiter ein. Das Ereignis wird international verfolgt und gilt als spektakuläre Demonstration kosmischer Gewalt.
1956: In Zwickau eröffnet das Robert-Schumann-Haus als Gedenkstätte für den dort 1810 geborenen Komponisten Robert Schumann. Damit erhält einer der prägenden Musiker der Romantik einen festen Erinnerungsort in seiner Heimatstadt.
Ein Tag, der Europa erschütterte
2011: In Norwegen sterben bei zwei Anschlägen 77 Menschen, Dutzende werden verletzt. Im Regierungsviertel von Oslo explodiert eine Bombe, auf der Insel Utøya folgt ein Attentat in einem Feriencamp.
2016: Bei einem rechtsradikal motivierten Anschlag am und im Olympia-Einkaufszentrum in München-Moosach erschießt ein 18-jähriger Deutsch-Iraner neun Menschen und danach sich selbst. Die Tat gehört zu den schwersten Gewalttaten der jüngeren deutschen Geschichte.