Noe Seifert kämpft um jeden Franken
Der Schweizer Kunstturner Noe Seifert steckt Anfang August mitten in der EM-Vorbereitung. Während im Fussball Millionen möglich wären, muss er im Turnsport finanziell um jeden Franken kämpfen.

Noe Seifert steht Anfang August voll im Tunnel: Der Schweizer Kunstturner hat an einem schwülheissen Mittwoch gerade eine harte Trainingseinheit abgeschlossen. Für den Athleten ist das kein besonderer Tag, sondern Teil des gewohnten Programms. Denn bis zur Europameisterschaft bleiben nur noch rund zwei Wochen.
EM rückt näher
Der Fokus liegt damit klar auf der sportlichen Vorbereitung. Noch läuft für Seifert der normale Trainingsalltag, auch wenn der grosse Wettkampf bereits spürbar näher rückt. Die Ausgangslage zeigt zugleich, wie unterschiedlich Spitzensportarten in der Öffentlichkeit und beim Geld wahrgenommen werden.
Im Mittelpunkt steht dabei ein Kontrast, der sofort hängen bleibt: Als Fussballer wäre Seifert wohl längst in ganz anderen finanziellen Sphären unterwegs. Im Kunstturnen dagegen sieht die Realität deutlich härter aus. Statt Millionensummen geht es für ihn darum, wirtschaftlich über die Runden zu kommen und um jeden Franken zu kämpfen.
Spitzensport ohne Millionen
Die Geschichte von Seifert steht damit auch stellvertretend für viele Athletinnen und Athleten in Randsportarten. Auf der einen Seite höchste körperliche Belastung, enge Zeitpläne und die Vorbereitung auf internationale Titelkämpfe – auf der anderen Seite viel weniger finanzielle Sicherheit als in den grossen Profisportarten.
- Wer: Noe Seifert
- Sport: Kunstturnen
- Zeitpunkt: Anfang August 2026
- Nächstes Ziel: Europameisterschaft in rund zwei Wochen
Für Seifert zählt jetzt ohnehin vor allem die Leistung in der Halle. Der Trainingsplan läuft, die EM kommt näher – und mit ihr die Chance, sportlich auf sich aufmerksam zu machen, auch wenn der ganz grosse finanzielle Glanz in seiner Sportart ausbleibt.
Foto: bote_ch
Quelle: bote_ch