Newcastle kassiert Klatsche
Newcastle United hat am 6. Spieltag der Premier League mit 1:4 bei Aufsteiger Coventry City verloren. Das Team von Matthias Jaissle verpasste damit den Sprung auf Platz vier, Coventry feierte die ersten Heimtore seit 25 Jahren.

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Newcastle United hat in der Premier League einen herben Rückschlag kassiert. Die Mannschaft des deutschen Teammanagers Matthias Jaissle verlor am Montagabend des sechsten Spieltags deutlich mit 1:4 bei Aufsteiger Coventry City – und ließ damit die große Chance liegen, auf Rang vier vorzurücken.
Schon früh gerieten die Gäste ins Hintertreffen: Jack Rudoni brachte Coventry in der 6. Minute per Foulelfmeter in Führung. Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber dann konsequent nach. Sidiki Cherif erhöhte kurz nach Wiederbeginn, ehe Newcastle zwar noch Hoffnung schöpfte, am Ende aber klar den Kürzeren zog.
Coventry trifft zu Hause plötzlich viermal
Besonders bemerkenswert: Für Coventry waren es die ersten Heimtore seit 25 Jahren. Dabei hatte das Team von Frank Lampard offensiv zuvor kaum überzeugt. In den ersten fünf Saisonspielen war nur ein einziger Treffer gelungen – beim 1:0 in Nottingham am vergangenen Spieltag. Vor heimischem Publikum war City in den ersten vier Ligapartien sogar komplett ohne Tor geblieben.
- 6. Minute: Rudoni trifft per Elfmeter zum 1:0
- 48. Minute: Cherif baut die Führung aus
- 70. Minute: Botman verkürzt für Newcastle
- 81. und 86. Minute: Simms und Mfuni machen alles klar
Thiaw spielt durch, Botman trifft
Für Newcastle gelang nur noch das zwischenzeitliche Anschlusstor durch Innenverteidiger Sven Botman in der 70. Minute. Nationalspieler Malick Thiaw, der zuletzt unter Jürgen Klopp in der Nations League gegen Serbien und Griechenland ohne Gegentor geblieben war, stand über die komplette Spielzeit auf dem Feld. Mehr als Ergebniskosmetik war für die Magpies jedoch nicht drin.
Nach der enttäuschenden Vorstellung steht Newcastle mit acht Punkten nur auf Rang elf. Coventry dagegen durfte nicht nur über einen überraschend klaren Sieg jubeln, sondern auch über einen historischen Abend im eigenen Stadion.
Quelle: sport1