Nati muss nach Budapest pendeln
Israels WM-Playoff-Heimspiel gegen die Schweiz steigt im ungarischen Mezökövesd. Für den SFV ist das unpraktisch: Die Schweizerinnen wohnen in Budapest und müssen am Freitag je rund 90 Minuten zum Stadion fahren.

Foto: Varius / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Das WM-Playoff-Hinspiel zwischen Israel und der Schweiz findet nicht im Nahen Osten statt, sondern im ungarischen Mezökövesd. Hintergrund ist die Sicherheitslage in der Region: Seit Beginn des Gaza-Krieges vor fast drei Jahren tragen Israels Nationalteams ihre Heimspiele im Exil aus.
Für den Schweizer Verband ist die Wahl des Spielorts allerdings alles andere als ideal. In der kleinen Provinzstadt zwischen Budapest und Debrecen wurde keine passende Unterkunft gefunden. Deshalb reist die Nati von der ungarischen Hauptstadt an – mit einer Busfahrt von jeweils rund anderthalb Stunden vor und nach der Partie.
Ungewöhnliche Bedingungen
Auch der Zeitplan wurde angepasst: Der Anpfiff am Freitag wurde von 18:30 Uhr auf 15:30 Uhr vorverlegt. Damit ist das Spiel nicht nur geografisch, sondern auch organisatorisch eine besondere Herausforderung.
- Spielort: Mezökövesd in Ungarn
- Unterkunft der Schweiz: Budapest
- Anreise: je rund 90 Minuten mit dem Bus
- Anpfiff: Freitag um 15:30 Uhr
Crnogorcevic spricht über die Lage
Wie speziell die Begleitumstände rund um das Hinspiel sind, ist auch Thema beim Schweizer Team. Führungsspielerin Ana-Maria Crnogorcevic äussert sich dazu im SRF-Beitrag. Klar ist schon vor dem Anpfiff: Dieses Auswärtsspiel fühlt sich in vielerlei Hinsicht anders an als gewöhnliche Länderspiele.
Live zu sehen ist die Partie am Freitag ab 15:20 Uhr bei SRF zwei und in der Sport App.
Quelle: SRF