Mindestens 20 Tote in Saporischja
Bei russischen Angriffen auf Saporischja sind laut ukrainischem Zivilschutz mindestens 20 Menschen getötet worden, darunter drei Minderjährige. Gleichzeitig sorgt ein Diesel-Abkommen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin für scharfe Kritik aus Kiew.

Foto: Wikimedia Commons / Ali Shaker/VOA, Public domain
Die Lage in der Ukraine bleibt dramatisch: Bei russischen Angriffen auf Saporischja sind nach Angaben des ukrainischen Zivilschutzes mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind demnach auch drei Minderjährige. Die Stadt steht damit erneut im Zentrum schwerer Angriffe.
Angriff mit vielen Opfern
Die Zahl der Todesopfer war im Tagesverlauf bereits mehrfach nach oben korrigiert worden. In dem Newsticker zur Lage in der Ukraine war zunächst von weniger Toten die Rede, später stieg die Opferzahl weiter an. Auch aus Kiew wurden massive Stromausfälle gemeldet, was die angespannte Gesamtlage zusätzlich verschärft.
- Ort: Saporischja
- Bestätigte Todesopfer: mindestens 20
- Darunter: drei Minderjährige
Streit um Diesel-Lieferungen
Parallel dazu hat US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vereinbart, dass Russland umgehend mehrere hunderttausend Tonnen Diesel für den Weltmarkt bereitstellt. Die Ankündigung sorgt international für Diskussionen.
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski reagierte scharf auf die geplanten Lieferungen. Auch in Europa gibt es Kritik: Im Newsticker wird zudem erwähnt, dass Kaja Kallas das Dieselabkommen zwischen den USA und Russland kritisiert. Während in der Ukraine weiter gekämpft wird, wächst damit zugleich der politische Streit über den Umgang mit russischen Exporten auf dem Weltmarkt.
Quelle: SRF