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Politik7. Oktober 2026, 15:01 Uhr · von Redaktion

Merz und Macron drücken aufs Gas

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen das EU-weite Verbrenner-Aus stärker lockern als bisher geplant. Laut Handelsblatt haben sich beide in Brüssel auf eine gemeinsame Linie verständigt.

Merz und Macron drücken aufs Gas

Foto: handelsblatt

Friedrich Merz und Emmanuel Macron ziehen bei der Zukunft des Autos in Europa offenbar an einem Strang. Nach Informationen des Handelsblatts haben sich der deutsche Bundeskanzler und der französische Präsident auf eine gemeinsame Position verständigt, mit der das EU-weite Verbot von Verbrennungsmotoren weiter abgeschwächt werden soll.

Die Einigung soll in Brüssel zustande gekommen sein. Dem Bericht zufolge geht die Linie von Deutschland und Frankreich über das hinaus, was bislang an Lockerungen vorgesehen war. Details zu den konkreten Änderungen nennt die Quelle allerdings nicht.

Zwei Schwergewichte mit gemeinsamer Linie

Dass Berlin und Paris in dieser Frage zusammenrücken, ist politisch besonders relevant: Beide Länder gehören zu den wichtigsten Akteuren in der europäischen Autoindustrie. Wenn sich ihre Regierungschefs auf einen gemeinsamen Kurs festlegen, dürfte das die Debatte in der EU spürbar beeinflussen.

  • Wer: Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron
  • Wo: Brüssel
  • Worum geht es: Weitere Lockerung des EU-Verbrenner-Verbots
  • Quelle: Handelsblatt unter Berufung auf drei Insider

Bericht beruft sich auf Insider

Nach Angaben des Handelsblatts stammt die Information von drei Insidern. Offizielle weitere Details liegen in dem Bericht nicht vor. Klar ist aber: Sollte sich die gemeinsame Position von Deutschland und Frankreich durchsetzen, könnte sich der Kurs der EU beim geplanten Aus für Verbrennungsmotoren erneut verändern.

Für die europäische Autoindustrie wäre das ein Signal mit Gewicht. Schon die Tatsache, dass sich die Spitzen aus Deutschland und Frankreich abgestimmt haben, zeigt, wie groß die Bedeutung des Themas auf europäischer Ebene weiterhin ist.

Quelle: handelsblatt