Lori Loughlin zieht Schlussstrich
Nach fast 30 Jahren Ehe hat Schauspielerin Lori Loughlin in den USA die Scheidung von Mossimo Giannulli eingereicht. Laut Gerichtsunterlagen lebt das Paar bereits seit dem 31. August 2025 getrennt.

Foto: Wikimedia Commons / Lori Greig from Houston, USA, CC BY 2.0
Lori Loughlin und Mossimo Giannulli gehen nach fast drei Jahrzehnten Ehe getrennte Wege. Wie US-Medien berichten, hat die 62-jährige Schauspielerin am 8. September in den USA die Scheidung eingereicht. Als Grund nennt sie in den Unterlagen unüberbrückbare Differenzen.
Besonders bemerkenswert: Als offizielles Trennungsdatum ist der 31. August 2025 vermerkt. Damit ist klar, dass die beiden schon länger kein Paar mehr waren. Bereits im Oktober hatte Loughlins Sprecherin bestätigt, dass sie und Giannulli nicht mehr zusammenwohnen. Juristische Schritte seien damals aber noch nicht erfolgt.
Ehevertrag soll Vermögensfrage regeln
Loughlin und der Modedesigner hatten 1997 geheiratet, waren aber schon zuvor zusammen. Aus ihrer Ehe gingen zwei Töchter hervor: Isabella Rose Giannulli und Olivia Jade Giannulli. In den Gerichtsunterlagen wird laut Bericht auch auf einen Ehevertrag verwiesen. Das deutet darauf hin, dass die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens weitgehend geregelt sein dürfte.
- Heirat: 1997
- Scheidungsantrag eingereicht: 8. September 2026
- Genanntes Trennungsdatum: 31. August 2025
Auch durch Uni-Skandal bekannt
Für viele war das Paar zuletzt vor allem wegen des US-Bestechungsskandals um erschlichene Studienplätze an Elite-Universitäten in Erinnerung. Im Fall „Varsity Blues“ bekannten sich beide schuldig, 500.000 Dollar gezahlt zu haben, damit ihre Töchter als angebliche Ruder-Talente an der University of Southern California aufgenommen werden. Tatsächlich hatte keine der beiden gerudert.
Die Folgen waren erheblich: Loughlin verbüßte zwei Monate Haft in Kalifornien, Giannulli kam für fünf Monate ins Gefängnis und saß die letzten zwei Wochen im Hausarrest ab. Ob der Justizfall zum Ehe-Aus beigetragen hat, ist nicht bekannt. Angaben zu möglichen Unterhaltsforderungen gibt es ebenfalls nicht. Eine Sorgerechtsfrage stellt sich nicht, da beide Töchter längst erwachsen sind.
Quelle: n-tv