Lobalu zwischen Hoffnung und Fragezeichen
Dominic Lobalu reist als Titelverteidiger über 10.000 Meter zur EM nach Birmingham. Nach dem Diamond-League-Sieg in Monaco gilt er als Favorit, doch seine Form der vergangenen zwei Jahre wirft weiter Fragen auf.

Dominic Lobalu geht mit viel Rückenwind, aber nicht ohne Zweifel zur EM nach Birmingham. Der Titelverteidiger über 10'000 m hätte nach seinem jüngsten Erfolg in der Diamond League in Monaco eigentlich die ideale Ausgangslage, um erneut ganz vorne mitzulaufen.
Doch die Lage ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Zwar spricht der Sieg in Monaco klar für den Schweizer, gleichzeitig war seine Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren alles andere als geradlinig. Auf starke Auftritte folgten immer wieder Phasen, in denen bei Lobalu wenig zusammenpasste.
Monaco macht Hoffnung
Gerade deshalb ist der Triumph in Monaco so wichtig. Er zeigt, dass Lobalu auf höchstem Niveau gewinnen kann und rechtzeitig vor der EM ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Für Birmingham bringt ihm das Selbstvertrauen – und automatisch auch die Rolle eines der heißesten Anwärter auf Gold.
- Titelverteidiger über 10'000 Meter
- zuletzt Sieg in der Diamond League in Monaco
- EM in Birmingham in der kommenden Woche
Zwischen Glanz und Rückschlägen
Genau darin liegt aber auch die Spannung vor dieser Europameisterschaft. Lobalu reist nicht nur mit Zuversicht an, sondern ebenso mit einer gewissen Unsicherheit. Seine jüngere Vergangenheit war von großen Höhepunkten geprägt, aber eben auch von Rückschlägen, die sich nicht immer leicht erklären ließen.
Die entscheidende Frage vor Birmingham lautet deshalb: Welches Gesicht zeigt Dominic Lobalu bei der Titelverteidigung? Das des dominanten Siegers von Monaco – oder jenes des Läufers, dessen Leistungen zuletzt immer wieder schwankten? Genau diese Mischung macht seinen EM-Start besonders interessant.
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