Lau spricht über Horror-Urlaub
Schauspieler Frederick Lau hat bei einer Premiere in München von einem schweren Thailand-Urlaub erzählt. Nach einem Rollerunfall musste der 37-Jährige nach der Rückkehr nach Berlin direkt vom Flugzeug in den Operationssaal.

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Frederick Lau hat bei einer Filmpremiere in München ungewöhnlich offen über einen Urlaub gesprochen, der für ihn alles andere als erholsam endete. Der Schauspieler, aktuell mit dem Ensemble aus „Der perfekte Urlaub“ im Kino zu sehen, erinnerte sich an eine Thailand-Reise aus jungen Jahren, die nach einem Rollerunfall dramatische Folgen hatte.
Im Gespräch am Rande der Premiere im Mathäser-Kino berichtete Lau, dass sich die Verletzung damals so stark entzündet habe, dass er nach der Rückkehr nach Berlin sofort medizinisch versorgt werden musste. Seinen Angaben zufolge ging es für ihn direkt vom Flieger in den Operationssaal. Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Berliner erst 19 Jahre alt.
Zwischen Schock und Spontantrip
Bemerkenswert: Trotz der heftigen Folgen sprach Lau mit Humor über das Erlebnis und verband die Geschichte am Ende sogar mit einer positiven Erinnerung an die Reise. Diese Mischung aus Chaos und Gelassenheit passt auch zu seinem aktuellen Film, in dem ein Urlaub komplett aus dem Ruder läuft.
Auch privat scheint der 37-Jährige beim Reisen eher auf Abenteuer als auf starre Planung zu setzen. Mit Ehefrau Annika Lau und den drei gemeinsamen Kindern werde Familienurlaub zwar schnell anstrengend, sagte er sinngemäß — manchmal brauche man danach fast schon die nächste Auszeit. Die Organisation übernimmt er laut eigener Aussage meist selbst und hält Ziel oder Ablauf gern möglichst lange geheim.
Eine klare Regel gilt trotzdem
Dass Lau spontane Reisen mag, zeigt auch ein anderer Ausflug: Einmal flog er kurzerhand mit seinem Sohn zu einem Champions-League-Finale. Für ihn müsse eine Reise vor allem einen besonderen Reiz haben und dürfe nicht nach Routine ablaufen.
- Premiere von „Der perfekte Urlaub“ in München
- Rollerunfall in Thailand mit späterer Operation in Berlin
- Familienreisen plant Frederick Lau meist selbst
- Zelten kommt für ihn grundsätzlich nicht infrage
Bei aller Lust auf Überraschungen kennt der Schauspieler aber eine feste Grenze: Zelten ist für ihn keine Option. Unter Plastik zu übernachten sei ihm schlicht zu heiß. Wohin es geht, bleibt also offen — nur wie übernachtet wird, scheint bei Frederick Lau längst entschieden.
Quelle: usinger-anzeiger