Kompany stoppt Kimmich-Debatte
Bayern-Trainer Vincent Kompany hat die Diskussion um Joshua Kimmich deutlich zurückgewiesen. Vor dem Bundesliga-Spiel gegen Augsburg sprach der Belgier von „Mini-Debatten“ und stärkte seinem Mittelfeldspieler den Rücken.

Foto: lomazoma
Vincent Kompany hat die jüngsten Diskussionen um Joshua Kimmich klar abgeräumt. Der Trainer des FC Bayern wollte sich im Interview mit RTL und Sky nicht auf die Debatte um den Wert des Mittelfeldspielers einlassen und machte deutlich, dass ihn die öffentliche Diskussion nicht beeinflusst.
Hintergrund sind die jüngsten Auftritte der deutschen Nationalmannschaft unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Dabei wurde Kimmich als Kapitän vereinzelt hinterfragt. Auch der starke Einstand von Bayern-Neuzugang Tom Bischof sorgte zuletzt für neue Gespräche über die künftige Rolle des Routiniers beim DFB.
Kompany hält nichts von Nebenschauplätzen
Der Bayern-Coach bezeichnete diese Themen als kleine Nebendebatten, aus denen er sich bewusst heraushalten wolle. Aus seiner Sicht verändert das, was rund um die Nationalmannschaft diskutiert wird, seinen Blick auf Kimmich nicht. Im Gegenteil: Kompany stellte klar, dass er den Einfluss eher andersherum sieht.
Seine Einschätzung: Nicht der Verein orientiere sich an der Stimmung rund um die Auswahl, sondern eher die Nationalmannschaft an dem, was die Spieler im Klub zeigen. Damit stärkt der Belgier seinem Mittelfeldmann demonstrativ den Rücken.
Jetzt wartet wieder der Liga-Alltag
Nach der langen Länderspielpause geht es für die Münchner nun direkt weiter. Im ersten Spiel danach trifft der FC Bayern auf den FC Augsburg. Dort dürfte Kimmich im Team von Kompany erneut eine wichtige Rolle einnehmen.
- Thema: Diskussion um Joshua Kimmichs Stellenwert
- Klare Linie: Kompany weist die Debatte zurück
- Nächstes Spiel: Bayern gegen Augsburg am Samstag
Quelle: lomazoma