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Promis17. September 2026, 09:00 Uhr · von Redaktion

Kim kriegt nur 1 Euro

Zehn Jahre nach dem Millionenraub in Paris erhält Kim Kardashian vor Gericht nur die von ihr selbst geforderte symbolische Entschädigung von einem Euro. Der Schmuck im Millionenwert bleibt verschwunden.

Kim kriegt nur 1 Euro

Foto: t-online

Kim Kardashian bekommt nach dem spektakulären Raubüberfall von 2016 in Paris genau die Summe zugesprochen, die sie selbst verlangt hatte: einen Euro. Das Pariser Schwurgericht sprach dem Reality-Star diesen symbolischen Betrag als Entschädigung für immateriellen Schaden zu. Mehr war rechtlich nicht möglich, weil das Gericht nicht über den beantragten Betrag hinausgehen darf.

Symbolisches Urteil nach traumatischem Raub

In einer Erklärung, die Kardashian und ihre Stylistin Simone Harouche unter anderem dem Magazin "People" übermitteln ließen, zeigten sich beide dankbar, von der französischen Justiz als Opfer der Ereignisse anerkannt zu werden. Nach ihrer Darstellung geht es bei der Entscheidung nicht ums Geld, sondern um Verantwortung und offizielle Anerkennung. Das Erlebnis aus Paris wirke bis heute nach.

Der Überfall hatte sich im Oktober 2016 in einem Luxushotel abgespielt. Fünf Männer, die Polizeijacken trugen, drangen in das Hotel ein, gelangten in Kardashians Zimmer, fesselten und knebelten sie und entkamen mit Schmuck im Wert von mehreren Millionen Euro. Unter der Beute war auch ihr Verlobungsring mit einem hochkarätigen Diamanten. Kardashian konnte sich später befreien und Alarm schlagen. Körperlich blieb sie unverletzt, stand aber unter Schock. Harouche befand sich damals in einem Zimmer in der Nähe und hörte den Vorfall mit.

Urteile schon 2025 gefallen

  • Sieben Angeklagte wurden im Mai 2025 zu Haftstrafen zwischen drei und acht Jahren verurteilt.
  • Die Strafen wurden teils oder vollständig zur Bewährung ausgesetzt.
  • Ein weiterer Angeklagter erhielt eine Geldstrafe, zwei Beschuldigte wurden freigesprochen.

Die französische Presse hatte die Gruppe wegen ihres Durchschnittsalters von rund 60 Jahren als „Opa-Gangster“ bezeichnet. Ein Teil von ihnen hatte bereits mehrere Jahre im Gefängnis verbracht. Die wichtigste offene Frage blieb aber ungelöst: Die millionenschwere Beute wurde bis heute nicht gefunden. Für Kardashian und Harouche steht nach dem Urteil nun vor allem eines im Vordergrund: endlich nach vorn schauen zu können.

Quelle: t-online