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Sport3. Oktober 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Jashari kämpft sich zurück

Ardon Jashari findet nach seinem Wadenbeinbruch Schritt für Schritt in die Schweizer Nationalmannschaft zurück. In der Nations League zeigte der 24-Jährige zuletzt vor allem in Nordmazedonien und Schottland starke Ansätze.

Jashari kämpft sich zurück

Foto: aargauerzeitung

Die Karriere von Ardon Jashari kannte lange nur den Vorwärtsgang. Vom FC Luzern schaffte es der Mittelfeldspieler in wenigen Monaten in die Schweizer Nationalmannschaft, kurz darauf schon zur WM 2022 in Katar. Danach ging es weiter steil bergauf: Wechsel nach Brügge, Auszeichnung mit dem Goldenen Schuh, dann der Transfer zur AC Milan.

Der Bruch als Wendepunkt

Doch am 28. August 2025 kam der harte Einschnitt. In einem Trainingsspiel bei Milan brach sich Jashari das rechte Wadenbein. Der 24-Jährige beschrieb diesen Moment im «Sportcast»-Podcast als den dunkelsten seiner Laufbahn. Der Rückschlag traf ihn nicht nur im Klub, sondern auch in der Nationalmannschaft zur Unzeit.

Gerade im Trainingscamp der Schweiz in den USA im Sommer 2025 hatte es so ausgesehen, als würde Jashari im Team von Murat Yakin langsam seine Rolle finden. Dann folgte die Verletzung – und damit das Aus für die gesamte WM-Qualifikation. Im Frühjahr 2026 kam er nur zu Teileinsätzen, bei der Weltmeisterschaft selbst konnte er seine wenigen Minuten nicht nutzen.

Neue Chancen in der Nations League

Inzwischen deutet sich aber an, dass Jashari seinen Platz doch noch finden könnte. Trainer Murat Yakin setzt weiter auf ihn und hebt immer wieder dessen Haltung und Qualität hervor. In der laufenden Nations-League-Kampagne durfte Jashari in Abwesenheit von Granit Xhaka in Nordmazedonien und Schottland von Beginn an ran.

  • frühes Nati-Debüt im September 2022
  • WM-Teilnahme 2022 in Katar
  • Wadenbeinbruch im August 2025
  • Startelf-Einsätze zuletzt in Nordmazedonien und Schottland

Vor allem im Land seiner Eltern zeigte er eine starke Partie. Dort überzeugte Jashari mit Präsenz, gutem Raumgefühl und einem Gespür für die richtigen Momente. Vieles spricht dafür, dass der früh gestoppte Aufstieg im Nationalteam nun wieder Fahrt aufnimmt – und ausgerechnet in Luzern ein besonderer Kreis für ihn geschlossen werden könnte.

Quelle: aargauerzeitung