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Sport21. Oktober 2026, 11:01 Uhr · von Redaktion

Japan turnt wieder zu Gold

Japans Turner haben bei der WM in Rotterdam erneut den Team-Titel geholt. Mit 251,928 Punkten setzte sich der Titelverteidiger vor Russland als „World Gymnastics 2“ und China durch und löste zugleich das Olympia-Ticket für 2028.

Japan turnt wieder zu Gold

Foto: nord24

Japan bleibt im Männer-Teamturnen das Maß der Dinge: Bei der WM in Rotterdam hat der Titelverteidiger seine Goldmedaille erfolgreich verteidigt. In einem spannenden Finale kam die Mannschaft auf 251,928 Punkte und lag damit am Ende vor Russland, das bei den Titelkämpfen als „World Gymnastics 2“ geführt wurde, sowie China.

Die Entscheidung fiel ganz zum Schluss am Reck. Dort sorgte Daiki Hashimoto, Olympiasieger von Tokio, mit einer starken Übung für den erfolgreichen Schlusspunkt der Japaner. Russland sammelte 250,329 Zähler und holte Silber, China sicherte sich mit 249,193 Punkten Bronze.

Olympia-Tickets schon vergeben

Mit den Medaillen gab es für die drei besten Teams noch einen weiteren wichtigen Erfolg: Japan, Russland und China haben sich bereits für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifiziert. Die übrigen neun Startplätze werden erst bei der WM im kommenden Herbst im chinesischen Chengdu vergeben.

  • Gold: Japan – 251,928 Punkte
  • Silber: Russland / „World Gymnastics 2“ – 250,329 Punkte
  • Bronze: China – 249,193 Punkte

Defekt am Boden bremst das Finale

Nicht alles lief in Rotterdam reibungslos. Vor dem vierten Durchgang kam es zu einer ungeplanten Unterbrechung, weil am Boden ein technischer Defekt auftrat. Techniker mussten eine mehrere Quadratmeter große Ecke demontieren, den Unterbau reparieren und Ersatzteile aus einem Lager einbauen. Erst rund 15 Minuten später konnten Gastgeber Niederlande und das Überraschungsteam aus Kolumbien sich erneut erwärmen und den Wettkampf fortsetzen.

Für die deutschen Turner spielte das Finale dagegen keine Rolle. Das Team mit Radomyr Stelmakh, Lucas Kochan, Timo Eder, Nils Dunkel und Glenn Trebing hatte den Endkampf klar verpasst und war in der Qualifikation nur auf Rang 15 unter 24 Mannschaften gekommen. Bundestrainer Jens Milbradt sprach danach von viel Arbeit, die nun vor der Mannschaft liege.

Quelle: nord24