HSV schnappt sich Bayern-Managerin
Der Hamburger SV hat eine Nachfolgerin für den ausgeschiedenen Sportvorstand Stefan Kuntz gefunden: Kathleen Krüger kommt vom FC Bayern München nach Hamburg. Dort stand sie zuletzt offenbar kurz vor dem nächsten Karriereschritt.

Foto: Wikimedia Commons / Sven Mandel, CC BY-SA 4.0
Beim Hamburger SV ist die offene Führungsfrage im Sportbereich geklärt: Kathleen Krüger übernimmt als Nachfolgerin von Stefan Kuntz, der im Dezember ausgeschieden war. Besonders brisant: Die neue Frau an der Spitze kommt vom FC Bayern München – und damit direkt vom deutschen Rekordmeister an die Elbe.
Wechsel mit Signalwirkung
Der Schritt sorgt für Aufmerksamkeit, weil Krüger in München offenbar vor dem nächsten Karrieresprung stand. Laut dem zugrunde liegenden Bericht war sie dort auf dem Weg zur Direktorin Profifußball. Dass der HSV sie dennoch für sich gewinnen konnte, wirkt deshalb wie ein echter Coup.
Im Podcast „040 Streng vertraulich: Die Lage in Hamburg“ ordnen Matthias Iken und Lars Haider den Wechsel als wichtigen Personalzug im Volkspark ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie es dem HSV gelungen ist, Krüger nach Hamburg zu holen – und warum die Entscheidung am Ende auf sie fiel.
- Nachfolgerin gefunden: Kathleen Krüger übernimmt nach Stefan Kuntz
- Bisheriger Klub: FC Bayern München
- Besonderheit: In München stand sie kurz vor einer Beförderung
Nicht nur der HSV sorgt für Gesprächsstoff
Die Podcast-Folge bleibt allerdings nicht beim Fußball stehen. Weitere Themen sind die Unterstützung von Luisa Neubauer für eine Hamburger Olympia-Bewerbung sowie die hohen Ausgaben der Stadt für die Unterbringung von Geflüchteten in Hotels. Seit 2022 summieren sich diese Kosten demnach auf rund 600 Millionen Euro.
Außerdem kündigt der Kanal eine neue Dokumentation an, die den Alltag von Bürgermeistern begleiten soll. Der größte Aufreger der Folge bleibt aber der HSV: Mit der Verpflichtung von Kathleen Krüger setzt der Klub ein deutliches Zeichen – und sorgt schon vor dem ersten Arbeitstag der neuen Sportchefin für Aufmerksamkeit.
Quelle: abendblatt