Hirschl im Buchpreis-Rennen
Der Wiener Autor Elias Hirschl steht mit seinem Roman „Schleifen“ auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026. Er ist der einzige Österreicher unter den 20 nominierten Titeln.

Für Elias Hirschl geht es in diesem Herbst um einen der wichtigsten Preise im deutschsprachigen Literaturbetrieb: Der Wiener Autor wurde mit seinem Roman „Schleifen“ für den Deutschen Buchpreis 2026 auf die Longlist gesetzt. Das Buch ist im Paul Zsolnay Verlag erschienen. Mit seiner Nominierung ist Hirschl zugleich der einzige Österreicher unter den 20 ausgewählten Titeln.
20 Bücher auf der Longlist
Die Longlist wurde heute veröffentlicht. Neben Hirschl finden sich darauf unter anderem auch Helene Bukowski mit „Wer möchte nicht im Leben bleiben“, Franziska Gänsler mit „Orca“, Ingo Schulze mit „Das Wasser im August“ sowie Heinz Strunk mit „Memories of Heidelberg“. Insgesamt hatten in diesem Jahr 106 deutschsprachige Verlage 180 Romane für die Auszeichnung eingereicht.
Damit ist die erste Hürde genommen, entschieden ist aber noch nichts: Zunächst wird die Auswahl im September weiter verkleinert, bevor Anfang Oktober feststeht, wer den Preis tatsächlich gewinnt.
So geht es weiter
- 8. September: Bekanntgabe der Shortlist mit sechs Titeln
- 5. Oktober: Verkündung von Sieger oder Siegerin
- 37.500 Euro: Gesamtdotierung des Preises
Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält 25.000 Euro, die übrigen Autorinnen und Autoren auf der Shortlist jeweils 2.500 Euro. Die Preisvergabe findet traditionell kurz vor dem Start der Frankfurter Buchmesse statt. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger für ihren Roman „Die Holländerinnen“.
Foto: Wikimedia Commons / Blauschrift, CC BY-SA 4.0