Herr Lehmann ist zurück
Autor Sven Regener kehrt 25 Jahre nach seinem Kultroman „Herr Lehmann“ zu Frank Lehmann zurück. Der neue Roman „Frankie und Freddie“ führt erneut ins Westberlin vor dem Mauerfall und rückt auch das Verhältnis der Brüder in den Mittelpunkt.

Foto: Jens Griesheimer / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 de
Sven Regener nimmt seine bekannteste Romanfigur noch einmal in den Blick: Ein Vierteljahrhundert nach dem Erfolgsroman „Herr Lehmann“ erscheint mit „Frankie und Freddie“ ein neues Buch rund um Frank Lehmann. Regeners Debüt gilt als Bestseller und hat längst Kultstatus erreicht.
Zurück nach Westberlin
Auch der neue Roman führt zurück in das alte Westberlin, also in eine Zeit, als die Mauer noch stand. Wie schon in früheren Lehmann-Büchern kreist die Geschichte um große Themen wie Freundschaft, Liebe und Selbstverwirklichung. Neu hinzu kommt diesmal vor allem das schwierige Verhältnis der Lehmann-Brüder.
Die Handlung spielt zum großen Teil an nur einem Tag, bleibt aber nicht an einem Ort stehen. Stattdessen geht es mehrfach quer durch Berlin. Genannt werden dabei Stationen in verschiedenen Stadtteilen und sehr unterschiedliche Wege durch die Stadt.
- Schöneberg
- Glühweintrinken am Breitscheidplatz in Charlottenburg
- Unterwegs mit dem Auto
- Fahrten mit der U-Bahn
Weiteres Prequel zur Lehmann-Welt
Der erste Roman „Herr Lehmann“ war im Mauerfalljahr 1989 angesiedelt. „Frankie und Freddie“ gehört dagegen erneut zu den Vorgeschichten der Reihe. Schon „Der kleine Bruder“ von 2008, „Wiener Straße“ von 2017 und „Glitterschnitter“ von 2021 spielten im Jahr 1980.
Damit baut Regener seine literarische Welt rund um Frank Lehmann weiter aus. Für Leserinnen und Leser bedeutet das: ein Wiedersehen mit einer prägenden Figur deutscher Gegenwartsliteratur – und noch einmal ein Streifzug durch ein vergangenes Berlin.
Quelle: ORF