Halbe Million streamt illegal
In der Schweiz greifen laut einem Bericht rund 500.000 Menschen zu illegalen Sportstreams, obwohl sie dafür sogar bezahlen. Vor allem Fußball und Eishockey wollen nun stärker gegen diese Angebote vorgehen.

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Sport zum kleinen Preis – aber auf illegalen Wegen: In der Schweiz nutzen laut einem Bericht rund 500'000 Menschen unerlaubte Streaming-Angebote für Live-Sport. Besonders brisant: Viele schauen nicht nur gratis mit, sondern zahlen sogar für diese Dienste. Damit wächst ein Markt, der für Rechteinhaber und Ligen zum echten Problem wird.
Fußball und Eishockey reagieren
Im Fokus stehen laut der Vorlage vor allem Fußball und Eishockey. Beide Sportarten wollen demnach gegen die illegalen Angebote vorgehen. Der Hintergrund ist klar: Wer Sportrechte teuer einkauft, verliert Zuschauer und Einnahmen, wenn Partien parallel über nicht autorisierte Plattformen laufen.
Der Reiz für Nutzer liegt offenbar auf der Hand: Sport lässt sich über solche Angebote vergleichsweise günstig verfolgen. Doch der Bericht macht deutlich, dass viele die Kehrseite ausblenden. Wer auf illegale Streams setzt, bewegt sich nicht nur außerhalb der offiziellen Angebote, sondern unterschätzt laut Vorlage auch die Risiken.
Darum ist der Fall so brisant
- 500'000 Schweizer sollen solche Angebote nutzen
- Ein Teil der Nutzer bezahlt sogar für illegale Streams
- Betroffen sind besonders Übertragungen von Fußball und Eishockey
Damit wird das Thema mehr als nur eine Randerscheinung im Netz. Es geht um Hunderttausende Kunden, die sich bewusst oder unbewusst in einem illegalen Markt bewegen. Für die Sportwelt in der Schweiz ist das ein deutliches Signal: Der Kampf um Live-Rechte endet längst nicht mehr nur beim Sender – sondern auch im digitalen Untergrund.
Quelle: tagblatt