Haftbefehl sagt Konzerte ab
Der deutsche Rapper Haftbefehl befindet sich nach Berichten über eine Drogenkrise in einer Schweizer Klinik. Mehrere Auftritte, darunter Shows im Oktober in Düsseldorf und Berlin, wurden abgesagt.

Große Sorge um Haftbefehl: Der deutsche Rapper soll sich nach einer Drogenkrise in einer Schweizer Klinik befinden. Darüber berichtete die „Bild“ unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld des Musikers. Demnach wurde der 40-Jährige zeitweise in ein künstliches Koma versetzt und auf einer Intensivstation behandelt.
Inzwischen gibt es auch eine Reaktion aus der Familie. Haftbefehls Bruder Cem Anhan, der als Rapper Capo bekannt ist, erklärte auf Instagram, sein Bruder stehe derzeit unter ärztlicher Aufsicht und müsse sich komplett auf seine Gesundheit konzentrieren. Weil Haftbefehl sich nicht selbst an seine Fans wenden könne, habe die Familie entschieden, die geplanten Konzerte abzusagen.
Familie bittet um Verständnis
In dem Statement entschuldigte sich Capo bei den Fans und bat darum, die Entscheidung zu respektieren. Viele dürften von den Ausfällen enttäuscht sein, doch aus Sicht der Familie gehe die Gesundheit jetzt klar vor. Laut dem Bericht hält sich Haftbefehl weiterhin in der Klinik in der Schweiz auf, soll aber nicht mehr im Koma liegen.
- Im Oktober waren Auftritte in Düsseldorf und Berlin geplant.
- Diese Konzerte wurden nun abgesagt.
- Haftbefehl hatte sich bereits im Juni aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Rückzug schon seit Juni
Dass es dem Rapper schon länger nicht gut geht, war bereits bekannt. Im Juni hatte sich Haftbefehl aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen. Damals erklärte er auch, die Ausstrahlung der Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ sei für ihn eine zusätzliche Belastung gewesen. Wie es nun weitergeht, ist offen — im Moment steht vor allem seine Genesung im Mittelpunkt.
Quelle: SRF