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Sport10. Oktober 2026, 11:02 Uhr · von Redaktion

Füllkrug rettet Werder spät

Werder Bremen holt beim BVB noch ein Remis. Niclas Füllkrug traf in der Nachspielzeit zum Ausgleich, nachdem Ludovit Reis zuvor verkürzt hatte. Torwart Karl Hein ragte mit mehreren starken Paraden heraus.

Füllkrug rettet Werder spät

Foto: weserkurier

Werder Bremen hat sich in Dortmund spät mit einem Punkt belohnt. Beim Auswärtsspiel gegen den BVB drehten die Bremer einen Rückstand in der Schlussphase noch fast komplett: Ludovit Reis traf kurz vor Schluss zum Anschluss, ehe Niclas Füllkrug in der Nachspielzeit per Kopf den Ausgleich besorgte. Für Füllkrug war es laut Einzelkritik bereits der vierte Saisontreffer – und ausgerechnet der erste gegen seinen früheren Verein.

Hein hält Werder im Spiel

Großen Anteil am Bremer Punktgewinn hatte vor allem Karl Hein. Der Keeper wurde vor der Pause zunächst kaum geprüft, war dann aber kurz vor dem Seitenwechsel mit einer starken Parade gegen Beier zur Stelle. Nach Wiederanpfiff legte Hein direkt nach und entschärfte weitere Abschlüsse von Schlotterbeck und Nwaneri. Auch bei Distanzschüssen blieb der Torwart sicher.

Mehr noch: Hein war nicht nur als Schlussmann wichtig, sondern leitete mit einem weiten Abschlag auch eine Großchance für Füllkrug ein. Bei den Dortmunder Treffern durch Svensson und Schlotterbeck war er laut Bewertung hingegen ohne echte Abwehrchance. Entsprechend fiel sein Urteil klar aus: Note eins für den Bremer Rückhalt.

Licht und Schatten in der Werder-Abwehr

In der Defensive zeigte Werder über weite Strecken eine engagierte Vorstellung. Marco Friedl lieferte sich intensive Duelle mit Guirassy, blockte einen gefährlichen Abschluss von Beier und klärte später stark gegen Silva. Vor dem Gegentor agierte der Kapitän im Zweikampf allerdings zu überhastet, was seine starke Leistung etwas drückte.

  • Arthur klärte früh in letzter Sekunde gegen Svensson, bekam nach der Pause aber mehr Probleme.
  • Amos Pieper musste nach einem Zweikampf mit Guirassy schon früh verletzt raus.
  • Olivier Deman überzeugte vor allem mit beherzter Defensivarbeit und vielen abgewehrten Hereingaben.

Im Mittelfeld blieb Youri Regeer eher unauffällig, organisierte aber das kompakte Bremer Zentrum ordentlich, bevor er angeschlagen ausgewechselt wurde. Unterm Strich bleibt für Werder ein wichtiger Zähler – und die Erkenntnis, dass Füllkrug als Punktelieferant und Hein als starker Rückhalt aktuell die prägenden Figuren sind.

Quelle: weserkurier