FCSG reist in Sowjet-Kulisse
Der FC St.Gallen spielt heute in Tiraspol in einem Gebiet, das international nicht anerkannt ist. Vor Ort wirken Panzer, Lenin und ein alter Wolga wie eine Reise direkt zurück in die Sowjetzeit.

Für den FC St.Gallen ist das heutige Spiel nicht nur sportlich besonders. Die Mannschaft ist in Tiraspol angekommen – in einem Gebiet, das von keinem anderen Staat anerkannt wird. Schon die ersten Eindrücke zeigen: Diese Reise fühlt sich für den Klub wie ein Sprung in eine andere Zeit an.
Zwischen Fußball und Vergangenheit
Die Reportage beschreibt eine Umgebung, in der Symbole aus der Sowjetära allgegenwärtig sind. Panzer, Lenin und ein alter Wolga prägen das Bild. Genau diese Kulisse macht den Aufenthalt des FCSG so ungewöhnlich: Es geht nicht nur um ein Auswärtsspiel, sondern auch um eine Begegnung mit einer Region, die politisch und kulturell aus der Zeit gefallen wirkt.
Bemerkenswert ist dabei auch die Bezeichnung des Ortes selbst. Gespielt wird in Transnistrien – wobei die Reportage ausdrücklich darauf hinweist, dass man die Region eigentlich nicht so nennen darf. Schon diese sprachliche Feinheit zeigt, wie sensibel und kompliziert die Lage vor Ort ist.
Ein Spiel an einem besonderen Ort
Die wichtigsten Punkte der Reise auf einen Blick:
- Heute steht das Spiel des FC St.Gallen in Tiraspol an.
- Die Region wird von keinem anderen Staat anerkannt.
- Die ersten Eindrücke erinnern laut Reportage stark an die Sowjetunion.
Für den FC St.Gallen ist dieser Trip damit weit mehr als ein normaler Europacup-Abstecher. Die sportliche Aufgabe bleibt zwar im Mittelpunkt, doch das Umfeld sorgt schon vor dem Anpfiff für Aufmerksamkeit. Selten führt ein Fußballspiel an einen Ort, der so viele politische Fragen aufwirft und gleichzeitig so stark Bilder aus der Vergangenheit wachruft.
Foto: tagblatt