JETZT LIVE
Sport3. August 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

FCSG dreht wilden Vaduz-Krimi

Der FC St.Gallen gewinnt in Vaduz nach zähem Start noch mit 3:2. Nach der Europacup-Reise sorgen starke Joker und das Comeback von Owusu für den entscheidenden Schub.

FCSG dreht wilden Vaduz-Krimi

Der FC St.Gallen hat in Vaduz den nächsten Kraftakt hingelegt. Nach der Reise im Europacup kam das Team nur schwer in die Partie, kämpfte sich über weite Strecken aber zurück und drehte das Spiel noch zu einem 3:2-Erfolg. Es war eine unterhaltsame Begegnung über 90 Minuten – mit einem späten Happy End für die Ostschweizer.

Gerade der Beginn zeigte, dass die zusätzliche Belastung Spuren hinterlassen hatte. St.Gallen fand zunächst nicht richtig in den Rhythmus und musste sich in die Partie hineinbeissen. Dass am Ende trotzdem drei Punkte heraussprangen, lag vor allem an der Widerstandsfähigkeit der Mannschaft – und an den Impulsen von der Bank.

Joker stechen, Owusu krönt das Comeback

Entscheidend waren laut Bericht die starken Joker, die dem Spiel des FCSG neue Energie gaben. Besonders im Fokus stand dabei das Traum-Comeback von Owusu, das den erfolgreichen Abend abrundete. So wurde aus einem mühsamen Start doch noch ein Sieg, der den Charakter dieser Mannschaft unterstreicht.

  • St.Gallen startet nach Europacup-Reise schwer
  • Die Partie in Vaduz bleibt bis zum Ende offen
  • Am Schluss dreht der FCSG das Spiel zum 3:2

Veränderung auch neben dem Platz

Nicht nur sportlich gab es in Vaduz eine wichtige Nachricht. Marvin Compper war dort bereits nicht mehr als Co-Trainer dabei. Er übernimmt nun einen Posten als Chefcoach in Belgien. Damit endet seine Rolle im Staff des FCSG genau an einem Abend, an dem die Mannschaft auf dem Platz noch einmal ihre Nehmerqualitäten zeigte.

Für St.Gallen ist dieser Sieg deshalb mehr als nur ein Resultat. Nach schwieriger Anlaufphase, personellen Veränderungen im Trainerteam und einem aufwendigen Programm gelingt dem Team ein weiterer Beweis seiner Widerstandskraft – und ein Abend, an dem besonders Owusus Rückkehr in Erinnerung bleiben dürfte.

Foto: tagblatt