Dockers scheitern in Braunschweig
Die Bremen Dockers haben den Einzug ins Finale der Aufstiegsspiele zur Baseball-Bundesliga verpasst. Nach dem 7:3 im Heimspiel folgten in Braunschweig zwei Niederlagen mit 1:7 und 4:13.

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Der Traum vom Aufstieg ist für die Bremen Dockers geplatzt. In der Vorschlussrunde der Aufstiegsspiele zur Baseball-Bundesliga gewann das Team zunächst noch mit 7:3 im heimischen Fritz-Schütt-Stadion im Henschenbusch, verlor dann aber die beiden folgenden Partien bei den Braunschweig 89ers mit 1:7 und 4:13. Damit ist die Saison in der 2. Baseball-Bundesliga Nord beendet – und Bremen muss auch im kommenden Jahr im Unterhaus planen.
Starker Start, bitteres Ende
Die Ausgangslage für die Dockers war eigentlich vielversprechend. Nach dem Heimsieg fehlte nur noch ein Erfolg zum Einzug ins Finale der Aufstiegsspiele. Doch in Braunschweig kippte die Serie. Trainer Fabrizio Cagliani zog danach ein klares Fazit: Seine Mannschaft habe unter ihren Möglichkeiten gespielt. Besonders in der Offensive konnten die Bremer nicht an die Leistung aus dem ersten Duell anknüpfen.
Ein Problem war dabei auch der personelle Engpass. Mehrere Stammkräfte fehlten, der Kader war deutlich ausgedünnt. Im entscheidenden Spiel standen dem Coach laut Bericht nur zehn Spieler zur Verfügung, sodass Cagliani sogar selbst als Pitcher aushelfen musste – obwohl er sich ursprünglich auf seine Rolle an der Seitenlinie konzentrieren wollte.
Zu wenig Durchschlagskraft
Dabei begann das zweite Spiel aus Bremer Sicht sogar ideal. Edvardas Matusevičius sorgte gleich zu Beginn mit einem Homerun für die 1:0-Führung und übernahm anschließend als Starting Pitcher. Auch im dritten Spiel meldeten sich die Dockers zwischenzeitlich zurück: Nach einem Double von Sasha Halushka gelang der Ausgleich zum 4:4. Danach setzte sich Braunschweig jedoch entscheidend ab.
- Spiel 1: Bremen gewinnt 7:3
- Spiel 2: Bremen verliert 1:7
- Spiel 3: Bremen verliert 4:13
Unterm Strich scheiterten die Dockers laut den Beteiligten an zwei Punkten: einem geschwächten Kader und zu wenig Schlagkraft im Angriff. So war der Aufstiegstraum zum Greifen nah – und zerplatzte am Ende doch deutlich in Braunschweig.
Quelle: weserkurier