Diese 5 ZFF-Filme begeistern
Beim Zurich Film Festival 2026 sorgen fünf Filme für besonderes Echo. Auffällig sind dabei sehr unterschiedliche Stoffe – von queerer Partykultur über Partydrogen bis hin zu einem südkoreanischen Monsterfilm.

Foto: Otto Normalverbraucher / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 at
Beim 22. Zurich Film Festival kristallisieren sich erste Publikumslieblinge heraus. Laut der Vorlage haben fünf Filme am ZFF besonders für Aufsehen gesorgt – und die Spannweite könnte kaum grösser sein: gefeiert werden sowohl eine Komödie über das queere Partyleben als auch ein südkoreanischer Monsterfilm.
Große Bandbreite am Festival
Gerade dieser Kontrast scheint das Festivalpublikum zu packen. Neben Themen wie queerer Clubkultur und Partydrogen tauchen auch düstere, politische Stoffe auf. Das zeigt, wie breit das Programm des ZFF 2026 aufgestellt ist – und dass nicht nur klassische Festivaldramen, sondern auch ungewöhnliche Genrearbeiten stark ankommen.
- 22. Ausgabe des Zurich Film Festival
- 5 Filme stehen besonders im Fokus
- Genannt werden unter anderem queere Partykultur, Partydrogen und ein Monsterfilm aus Südkorea
Druck, Angst und Krieg als Thema
Zu den auffälligen Titeln gehört auch „Minotaur“, das neue Drama von Andrei Swjaginzew, der bereits mit „Leviathan“ bekannt wurde. Der Film spielt in Russland im Jahr 2022 und verfolgt einen Firmenchef namens Gleb, der mit seiner Familie in einer Kleinstadt lebt. Schon im Privaten gerät seine Welt ins Wanken, als er von der Untreue seiner Frau weiss und trotzdem nicht eingreift.
Noch schwerer wiegt jedoch der äussere Druck: Die Armee verlangt von ihm, mehrere Mitarbeitende für die sogenannte „Spezialoperation“ in der Ukraine auszuwählen. In der Vorlage wird „Minotaur“ als Parabel auf dauerhafte Angst und schleichenden Druck in Putins Russland beschrieben. Damit gehört der Film zu jenen Werken am ZFF, die nicht nur unterhalten, sondern auch politisch und gesellschaftlich nachhallen.
Quelle: tagesanzeiger_ch