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Sport20. Oktober 2026, 11:01 Uhr · von Redaktion

Derby-Sieg trotz Zoff-Szenen

Der TSV Essingen gewinnt das Oberliga-Derby bei Normannia Gmünd mit 3:1. Trotz zweier umstrittener Szenen herrscht nach dem hitzigen Regen-Spiel Einigkeit: Der Essinger Sieg war verdient.

Derby-Sieg trotz Zoff-Szenen

Foto: schwaebische

Im Dauerregen von Schwäbisch Gmünd hat der TSV Essingen das Oberliga-Derby bei Normannia Gmünd mit 3:1 gewonnen. Während Essingen nach dem hart erkämpften Erfolg etwas Luft im Kampf gegen den Tabellenkeller bekommt, steckt die Normannia nach der elften Niederlage im zwölften Spiel weiter tief in der Krise.

Bei den Gastgebern richtet sich der Blick nun auch auf die Seitenlinie. Die Normannia hat am Montag einen neuen Trainer präsentiert: Michael Rentschler soll den Klassenerhalt doch noch möglich machen. Die Aufgabe ist riesig, doch innerhalb der Mannschaft scheint die Hoffnung noch nicht verschwunden zu sein. Sowohl Georg Wilhelm als auch Nils Staiger machten deutlich, dass sie noch an die Wende glauben.

Zwei Aufreger, aber kein Streit ums Ergebnis

Gesprächsstoff gab es im Derby trotzdem reichlich. Gleich zwei Szenen sorgten für Diskussionen: erst der Elfmeter für Gmünd nach einem zu langen Trikotziehen von Mario Szabo gegen Tobias Rössler, dann das Essinger 2:1 durch Lennart Ruther, vor dem ein Foul an Nils Staiger im Raum stand. In diesen Bewertungen lagen die Trainer naturgemäß auseinander. Beim grundsätzlichen Urteil über die Partie waren sie sich aber einig: Essingen durfte den Sieg für sich verbuchen.

  • Essingen jubelt über einen wichtigen Derby-Erfolg
  • Gmünd hofft mit neuem Trainer auf die Wende
  • Zwei umstrittene Szenen prägten die Diskussion nach Abpfiff

Essingen dreht nach der Pause auf

Eine wichtige Rolle auf Essinger Seite spielte Gökalp Kilic, der unter anderem das 1:1 mit einer Ecke vorbereitete. Nach seiner Einschätzung kam der TSV in der ersten Halbzeit kaum in die Partie. Erst die beiden Wechsel zur Pause brachten neuen Schwung: Janik Wiedmann und Tylor Colin Spitzlberger sorgten für mehr Druck. Besonders erfreulich aus Essinger Sicht: Zwei Treffer fielen nach Standards. Für Kilic ist das auch ein Zeichen, dass die Formkurve zuletzt nach oben zeigt.

So bleibt unter dem Strich ein Derby, das gleich mehrere Geschichten schrieb: Essingen sammelt wichtige Punkte und Selbstvertrauen, Gmünd kämpft weiter gegen den Absturz, und trotz hitziger Reklamationen auf beiden Seiten stand nach 90 nassen Minuten am Ende vor allem eine Erkenntnis im Raum: Dieser Auswärtssieg war für den TSV verdient.

Quelle: schwaebische