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Musik & Film3. Oktober 2026, 13:00 Uhr · von Redaktion

Darum bekam Taylor den VMA-Preis

Taylor Swift ist bei den MTV Video Music Awards 2026 als erste Künstlerin mit dem neuen Artist-Director Honor ausgezeichnet worden. Laut VMA-Produzent Bruce Gillmer Toffler gaben vor allem ihre Regiearbeit und ihr Einfluss auf Musikvideos den Ausschlag.

Darum bekam Taylor den VMA-Preis

Foto: promiflash

Taylor Swift ist bei den MTV Video Music Awards 2026 als erste Preisträgerin des neuen Artist Director Honor geehrt worden. Warum die Wahl auf die Popsängerin fiel, hat VMA-Produzent Toffler nun im Gespräch mit „Rolling Stone“ erklärt: Ausschlaggebend seien sowohl ihre Arbeit vor der Kamera als auch ihr kreativer Einfluss hinter den Kulissen gewesen.

Nach seinen Angaben habe sich das Team aus MTV-Mitarbeitern, Produzenten und der gesamten Show-Produktion gemeinsam mit Swifts Gesamtwerk und ihrer künstlerischen Entwicklung beschäftigt. Besonders wichtig seien dabei drei Punkte gewesen:

  • ihr Einsatz vor und hinter der Kamera
  • ihre Arbeit in unterschiedlichen Musikgenres
  • ihr Einfluss auf das Format Musikvideo

Kurzfilme statt klassischer Clips

Toffler lobte vor allem, mit welchem Ernst Swift an ihre Videoarbeiten herangehe. Aus seiner Sicht seien ihre Produktionen weit mehr als bloße Musikclips, sondern eher kurze Filme mit eigener Handschrift. Deshalb habe das Team entschieden, dass nun der richtige Moment sei, sie mit der neuen Auszeichnung zu ehren. Die Entscheidung sei zunächst intern gefallen, erst danach habe man Kontakt zu Swift und ihrem Team aufgenommen.

Blick auf fast 20 Jahre Videoarbeit

In ihrer Dankesrede erinnerte Swift selbst an den Umfang ihrer Arbeit: In rund 20 Jahren war sie an 60 Musikvideos beteiligt, bei 18 davon schrieb sie nach eigenen Angaben auch das Konzept und führte Regie. Den größten Antrieb dafür schrieb sie ihren Fans zu, weil diese die Musikvideos für sie besonders lebendig und lohnend machten.

Wie groß ihre Bedeutung für das Medium an diesem Abend auch aus Sicht der Zuschauer war, zeigte sich direkt bei einer weiteren Kategorie: Swifts Clip zu „The Fate of Ophelia“ gewann zusätzlich den Preis für das Video des Jahres. Für die Künstlerin wurde die Premiere des neuen Ehrenpreises damit zu einem Abend mit doppeltem Erfolg.

Quelle: promiflash