Commanders patzen bitter spät
Die Washington Commanders haben in der NFL einen möglichen Heimsieg gegen die New York Giants verschenkt. Beim 27:27 ließ das Team in der Verlängerung kurz vor einem möglichen Field Goal die Uhr auslaufen.

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Die Washington Commanders haben sich in der NFL um einen fast schon sicheren Erfolg gebracht. Im Heimspiel gegen die New York Giants stand am Ende ein 27:27 — obwohl Washington in der Verlängerung noch in aussichtsreicher Position für ein mögliches siegbringendes Field Goal war. Statt den letzten Angriff sauber auszuspielen, ließ das Team wertvolle Sekunden verstreichen, bis die Uhr ablief.
Besonders bitter: Für die Commanders wäre es die große Chance gewesen, in der NFC East Boden gutzumachen. Die Giants verteidigten durch das Remis ihren Platz an der Spitze der Division. Washington, das mit hohen Erwartungen in die Saison gegangen war, verpasste damit einen wichtigen Schritt nach vorn. Auch der deutsche Football-Profi Brandon Coleman musste mit ansehen, wie seinem Team der Sieg auf ungewöhnlich fahrige Weise entglitt.
Vikings weiter ohne Niederlage
Deutlich stabiler läuft es weiter bei den Minnesota Vikings. Mit dem 23:13 gegen die New Orleans Saints feierte das Team bereits den fünften Sieg im fünften Spiel. Damit behaupten die Vikings nicht nur die Führung in der NFC North, sondern untermauern auch ihre derzeit starke Rolle im Rennen um die Playoffs.
- Giants at Commanders: 27:27 nach Verlängerung
- Vikings gegen Saints: 23:13, fünfter Sieg im fünften Spiel
- Texans gegen Titans: 26:3, erster Saisonsieg für Houston
Bewegung bei Texans und Raiders
Die Houston Texans holten derweil beim 26:3 gegen die Tennessee Titans ihren ersten Saisonsieg. Der Kölner Marlin Klein stand erneut nicht im Kader und hat seit dem dritten Spieltag keine Einsatzzeit mehr erhalten. Tennessee bleibt dagegen weiter ohne Erfolg.
Auch bei den Raiders gab es eine bemerkenswerte Personalie. Bei der deutlichen 17:45-Niederlage gegen die New England Patriots kam Nachwuchs-Quarterback Fernando Mendoza im Schlussviertel zu seinen ersten Minuten auf dem Feld. Der an erster Stelle gedraftete Spielmacher brachte sechs seiner acht Pässe an. Auf der Gegenseite überzeugte Patriots-Quarterback Drake Maye mit vier Touchdown-Pässen, 374 Yards Raumgewinn und einem eigenen Touchdown nach einem Lauf.
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