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Musik & Film22. September 2026, 09:00 Uhr · von Redaktion

Clooneys Pitt-Frust bis heute

George Clooney sagt, dass ihn eine verpasste Rolle in „Thelma & Louise“ bis heute ärgert. Beim finalen Casting verlor er Anfang der 1990er an Brad Pitt – und sah darin damals seine große Kinochance.

Clooneys Pitt-Frust bis heute

Foto: filmstarts

George Clooney gehört längst zu den prägenden Hollywood-Stars seiner Generation. Doch auch für ihn lief der Weg nach oben nicht ohne Rückschläge. In einem Interview mit der Times hat der heute 65-Jährige erzählt, dass ihn eine verlorene Filmrolle bis heute beschäftigt: Beim Casting zu Ridley Scotts Roadmovie „Thelma & Louise“ unterlag er ausgerechnet Brad Pitt.

Es ging um die Figur J.D., den attraktiven Anhalter, mit dem Pitt Anfang der 1990er-Jahre einen entscheidenden Karriereschub bekam. Clooney schilderte die Niederlage mit Humor, machte aber auch klar, wie sehr ihn das damals getroffen hat. Nach eigener Aussage habe er den Film jahrelang gemieden, weil ihn der verpasste Job so sehr geärgert habe. Für ihn hätte genau diese Rolle der frühe Durchbruch im Kino sein können.

Vom Seriengesicht zur Leinwandhoffnung

Zu dieser Zeit war Clooney noch vor allem aus dem Fernsehen bekannt. Seit 1984 hatte er regelmäßig kleinere Auftritte in Serien, darunter „Golden Girls“ und „Mord ist ihr Hobby“. Der Wechsel auf die große Leinwand war jedoch sein klares Ziel – und „Thelma & Louise“ schien eine echte Chance zu sein.

  • Finales Casting für J.D. in „Thelma & Louise“
  • Rolle ging an Brad Pitt
  • Clooney sah darin seinen möglichen Film-Durchbruch

Rückblickend räumt Clooney allerdings ein, dass die Entscheidung nachvollziehbar war. Als er den Film später doch sah, musste er sich eingestehen, dass Pitt in dieser Rolle schlicht genau richtig war. Am freundschaftlichen Verhältnis der beiden änderte das nichts – im Gegenteil.

Später selbst ganz oben

Für Clooney kam der Durchbruch kurz darauf auf anderem Weg. Mitte der 1990er wurde er als Doug Ross in „Emergency Room“ einem breiten Publikum bekannt. Danach nahm auch seine Filmkarriere Fahrt auf, wenig später folgte mit „From Dusk Till Dawn“ der große Schritt ins Kino. Später standen Clooney und Pitt dann sogar gemeinsam vor der Kamera, erstmals 2001 in „Ocean’s Eleven“ – ein Beweis dafür, dass aus altem Casting-Frust am Ende eine stabile Hollywood-Freundschaft wurde.

Quelle: filmstarts