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Sport30. Juli 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Brite schwimmt Seen für Jack

Der frühere Profi-Schwimmer Neil Gilson will als Schnellster die zehn grössten Schweizer Seen durchqueren. Mit der Aktion macht der Brite auf eine oft übersehene Krankheit aufmerksam, nachdem sein Sohn Jack davon betroffen war.

Brite schwimmt Seen für Jack

Neil Gilson hat sich ein aussergewöhnliches Ziel gesetzt: Der frühere Profi-Schwimmer aus Grossbritannien will die zehn grössten Schweizer Seen durchschwimmen – und das so schnell wie niemand vor ihm. Hinter der sportlichen Herausforderung steckt aber weit mehr als Rekordjagd.

Gilson nutzt das Projekt, um auf eine oft übersehene Krankheit aufmerksam zu machen. Der Auslöser ist eine persönliche und tragische Erfahrung in seiner Familie: Auch sein Sohn Jack war davon betroffen. Genau dieses Erleben gibt der Aktion ihre besondere Wucht.

Mehr als nur eine Extremleistung

Die geplante See-Durchquerung verbindet Ausdauer, Aufmerksamkeit und eine klare Botschaft. Statt nur eine weitere sportliche Bestmarke anzustreben, will Gilson das öffentliche Interesse auf ein Krankheitsbild lenken, das nach seinen Erfahrungen nicht immer rechtzeitig erkannt wird.

  • Ein früherer Profi-Schwimmer als Initiator
  • Ein Rekordversuch über die zehn grössten Seen der Schweiz
  • Eine persönliche Familiengeschichte als Antrieb

Sport mit persönlichem Hintergrund

Dass Gilson sein Vorhaben ausgerechnet in der Schweiz umsetzt, macht die Dimension des Projekts sichtbar: Zehn grosse Seen, lange Distanzen und ein enges Zeitfenster. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht nur die sportliche Leistung, sondern die Erinnerung an Jack und der Wunsch, andere für die Krankheit zu sensibilisieren.

Damit wird aus einer extremen Schwimmmission eine sehr persönliche Kampagne. Gilson will zeigen, wie eng Spitzensport, Verlust und Aufklärung zusammenhängen können – und warum manche Geschichten erst im Wasser ihre ganze Wirkung entfalten.