Ariana Grande schlägt zurück
Ariana Grande geht in Los Angeles juristisch gegen unbekannte Hacker vor. Laut Medienberichten sollen gestohlene Songs, Videos und Fotos im Darknet verkauft worden sein; allein 2023 tauchten 45 unveröffentlichte Tracks im Netz auf.

Ariana Grande wehrt sich offenbar mit einer Klage gegen einen massiven Datenklau. Wie der „Hollywood Reporter“ und „People“ berichten, hat die US-Popsängerin in Los Angeles rechtliche Schritte gegen unbekannte Hacker eingeleitet. Im Zentrum stehen demnach unveröffentlichte Musik, Videos und Fotos, die gestohlen und anschließend im Darknet verkauft worden sein sollen.
45 Songs schon 2023 im Netz
Besonders brisant: Laut Klageschrift sollen allein im Jahr 2023 insgesamt 45 bisher nicht veröffentlichte Songs vorzeitig im Internet gelandet sein. Dem Bericht des „Hollywood Reporter“ zufolge waren darunter auch Titel wie „Fantasize“, „That Bitch is Mine“ und „White Tee“.
Die Anwälte der Sängerin richten sich laut den Berichten gegen bislang nicht identifizierte Personen. Diese sollen sich Zugang zu privaten Konten von Produzenten und Fotografen verschafft haben, mit denen Grande eng zusammenarbeitet. Genau über diese Accounts sollen die bislang unveröffentlichten Inhalte abgegriffen worden sein.
Neues Album steht kurz bevor
Der Zeitpunkt ist heikel: Erst im April hatte Grande ihr neues Album „Petal“ angekündigt. Das achte Studioalbum der 33-Jährigen soll am 31. Juli erscheinen. Die mutmaßlichen Leaks treffen also eine Phase, in der neue Musik rund um die Sängerin besonders stark im Fokus steht.
- Klage in Los Angeles gegen unbekannte Hacker
- Gestohlen worden sein sollen Songs, Videos und Fotos
- 45 unveröffentlichte Tracks sollen 2023 im Netz aufgetaucht sein
- Neues Album „Petal“ erscheint am 31. Juli
Zuletzt war Grande nicht nur musikalisch präsent, sondern auch auf der Leinwand: Für Gesprächsstoff sorgte sie vor allem mit ihrer Rolle als Glinda im zweiteiligen Filmmusical „Wicked“. Nun machen aber erst einmal die mutmaßlichen Hackerangriffe Schlagzeilen.