Antonelli bleibt am Boden
Formel-1-Talent Kimi Antonelli gibt sich trotz seiner Erfolge auffallend zurückhaltend. Der junge Fahrer betont, dass er sich selbst nicht als den besten Fahrer bezeichnen würde.

Kimi Antonelli sorgt mit starken Ergebnissen weiter für Aufmerksamkeit, bleibt in der öffentlichen Bewertung seiner Leistungen aber bemerkenswert nüchtern. Der Nachwuchsfahrer stellt klar, dass er sich trotz der bisherigen Erfolge nicht an die Spitze aller Konkurrenten setzen will. Statt großer Worte setzt er lieber auf Zurückhaltung.
Im Mittelpunkt steht dabei vor allem seine Haltung: Antonelli hebt nicht ab, obwohl seine Resultate dafür sorgen, dass er immer stärker in den Fokus rückt. Er macht deutlich, dass er selbst nicht behaupten würde, der beste Fahrer gewesen zu sein. Das ist eine Aussage, die in einem Umfeld voller Selbstbewusstsein und großer Egos durchaus auffällt.
Erfolg ja, Selbstlob nein
Gerade im Motorsport ist es nicht ungewöhnlich, dass junge Talente nach guten Leistungen schnell als kommende Stars gefeiert werden. Antonelli wählt jedoch einen anderen Ton. Statt sich auf Lob auszuruhen, signalisiert er, dass für ihn offenbar vor allem die eigene Entwicklung zählt — nicht der schnelle Griff nach großen Etiketten.
- Erfolge haben seine Bekanntheit weiter gesteigert
- Öffentlich bleibt er dennoch bewusst bescheiden
- Eine Selbsteinschätzung als bester Fahrer lehnt er ab
Ein Signal mit Wirkung
Genau diese Mischung aus Leistung und Zurückhaltung dürfte vielen Beobachtern auffallen. Antonelli zeigt, dass Erfolg nicht automatisch mit überzogenem Selbstbewusstsein einhergehen muss. Seine Worte passen zu einem Auftreten, das eher auf Konzentration als auf Inszenierung setzt.
Damit liefert der junge Fahrer nicht nur sportlich Gesprächsstoff. Auch abseits der Strecke entsteht das Bild eines Talents, das die Erwartungen kennt, sich davon aber nicht zu großen Ansagen verleiten lässt. Antonelli bleibt also bei aller Aufmerksamkeit erst einmal vor allem eines: bodenständig.
Foto: Wikimedia Commons / Andrea Kimi Antonelli, Public domain