Amy Schumer packt intim aus
Amy Schumer hat in einer Instagram-Story offengelegt, dass sie wegen eines starken Testosteronmangels rund sechs Jahre lang keine Lust auf Sex hatte. Die Schauspielerin sprach dabei auch über ihre aktuelle Hormonbehandlung.

Foto: lomazoma
Amy Schumer hat ungewöhnlich offen über ein sehr persönliches Gesundheitsthema gesprochen. In ihrer Instagram-Story erklärte die Komikerin und Schauspielerin, dass sie wegen eines starken Testosteronmangels über etwa sechs Jahre hinweg keine Lust auf Sex gehabt habe. Das Geständnis machte sie im Rahmen einer Kooperation mit einer virtuellen Klinik, die auf Perimenopause und Beschwerden in den Wechseljahren spezialisiert ist.
Offene Worte über ihre Behandlung
Schumer gab dabei auch Einblicke in ihre aktuelle Therapie. Nach eigenen Angaben versucht sie, ihren Hormonhaushalt mit einer umfassenden Hormonersatzbehandlung wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu gehören mehrere Präparate, die sie inzwischen regelmäßig nutzt.
- Pflaster
- Testosteroncreme
- Vaginaleinsätze
- Progesteron
Besonders deutlich sprach sie über die Wirkung der Vaginalpräparate, die sie in ihrer Story als große Hilfe beschrieb.
Schon lange gesundheitlich belastet
Die Aussagen fügen sich in eine längere Reihe von Gesundheitsupdates ein, mit denen sich Schumer in den vergangenen Jahren an die Öffentlichkeit gewandt hat. 2021 unterzog sie sich wegen Endometriose einer Hysterektomie; dabei wurden auch ihr Blinddarm entfernt. Später schilderte sie, dass sie an den meisten Tagen des Monats Schmerzen gehabt habe, die für Außenstehende nicht sichtbar gewesen seien.
2024 machte Schumer zudem bekannt, dass sie am Cushing-Syndrom leidet. Als Auslöser nannte sie Steroidinjektionen, die nach einer Brustverkleinerung und ihrem Kaiserschnitt 2019 zur Behandlung von Narben eingesetzt worden waren. Bereits einige Monate zuvor hatte sie bei einem Live-Event angedeutet, dass es in ihrem Sexualleben seit längerer Zeit eine Durststrecke gebe.
Privat ist Amy Schumer Mutter eines Sohnes, der 2019 per Kaiserschnitt zur Welt kam. Nach ihrer Operation sagte sie rückblickend, es sei angesichts ihrer Endometriose fast ein Wunder gewesen, überhaupt ein Kind austragen zu können. Mit ihren jüngsten Aussagen zeigt sie erneut, wie offen sie über Diagnosen und Behandlungen spricht, über die sonst oft kaum öffentlich geredet wird.
Quelle: lomazoma